Einmal Nordhalbkugel und zurück

Guten Tag, wir hätten gerne Flugkarten nach Europa, sechs Personen hin und zurück, bitte recht günstig aber doch mit ein wenig Fußraum, ein Babybettchen wäre auch angenehm, viel Bildschirmfläche für die Jugend, und wenn das Essen vielleicht nicht allzu grauslich wäre……………Zwischenstop in Hongkong? Naja, ohne geht´s wohl nicht, aber müssen es gleich 7 Stunden sein? Dreimal Umsteigen? 40 Stunden Reisezeit? Erbarmen…………………….!

4 Kinder im Flieger

Nachdem wir die Tickets schon ein halbes Jahr im Voraus gebucht hatten blieben uns eben jene sechs Monate, um uns organisatorisch und mental auf unsere erste große Reise von Neuseeland zurück in die Wiege unserer Kindheit vorzubereiten. Ziemlich schnell stellten wir fest, dass Planung und seelische Pein unmittelbar  zusammenhingen und sich zu drei große Fragen formierten: WEN? WANN? WO?

Jaaaaaaaa Was für ein Tag

Denn man kann nicht  mit Sabine und Martin in Norddeutschland Hochzeit feiern und gleichzeitig mit Hepi, Karen und den Kindern in der Schweiz wandern gehen. Schwierig ist es auch, meine Cousine Friederike in Bonn zu treffen, wenn wir an eben jenem Tag in Krefeld verabredet sind. Amarenaeisessen mit Opa Richard im Lindlarer Eiscafe ist wunderbar, lässt sich allerdings schwer mit einem Besuch bei Johannas Patenonkel in Bremen kombinieren.

Bei Heiss hilft Eis Mit Hilla am Teich Familienbild in Lindlar Cousinchen

Nach endlosen Emails kristallisierte sich langsam ein Zeitplan heraus, allerdings nicht ohne ein paar herbe Kürzungen der Wunschliste. Denn natürlich hätten wir auch schrecklich gerne Colmies, Familie Mainz, Merkles, Wolle und Edel, Volker und Christiane, Familie Kölln, meine Cousine Christine und noch einen ganzen Haufen weiterer Freunde und Verwandte getroffen, nur wann? Und auch wenn der äußere Rahmen stand blieben noch viele Fragezeichen: Wie wird es Elena mit all der Reiserei gehen? Wird die Unterbringung unserer Großfamilie für unsere Gastgeber und besonders für unsere Eltern nicht zu aufreibend werden? Können wir die in uns gesetzten Erwartungen erfüllen? Werden uns diejenigen verzeihen, die wir diesmal nicht besuchen können? Wie werden wir mit den Abschieden zurecht kommen, die unausweichlich den Wiedersehen folgen werden? Werden wir Heimweh nach Neuseeland haben? Wird es schön werden? Wird es anstrengend werden? Wird es schöner als anstrengend werden?

Mit Johannes im Wald Mit Rainer am Elbstrand Bei Tante Eva

Ach wir armen verwöhnten Mitteleuropäer. Anstatt uns ungetrübt auf den Luxus einer Heimreise und das große Wiedersehen zu freuen suchen wir die Haare in der Suppe und machen uns Sorgen.

Aber was soll`s, irgendwann waren Katzen, Hühner, Haus und Hof versorgt und die Reise ging los, mit drei flugerfahrenen Kindern, die schon nach dem multimedialen Bordentertainment lechzten, einer kleinen Maus, die keinen Schimmer hatte, von dem, was sie erwartete, 10 Gepäckstücken unterschiedlicher Größe und Handlichkeit und nun doch endlich einer guten Portion Vorfreude. Die Reise selbst bedarf keiner weiteren Beschreibung denn sie war in erster Linie das, was sich schon alle denken können: LANG.

Die Schweizer Weibertreffen Katerstimmung in Krefeld Bei Mackowiaks

Und ab dann war es einfach nur noch schön: Der überwältigende Empfang zu Füßen des Kölner Doms, die Zeit bei Hildegard und Rainer mit Johannas Geburtstag und all den köstlichen Frühstücken, auf die sich die Kinder so sehr gefreut hatten, der Besuch bei Johannes und Dorothea mit Fußball und Klaviermusik, die rauschende Hochzeit von Sabine und Martin inmitten der Großfamilie und die gemeinsamen Tage danach, das perfekt organisierte “Weibertreffen” mit dem Gewimmel von Kindern in Manuelas und Olivers Garten, das Wiedersehen mit meiner lieben Tante Eva und Dido und Birgit, die wertvolle Zeit mit Opa Richard mitsamt den kleinen Ausflügen zu Oma, Besuche in Leverkusen, Krefeld, Bad Nauheim und Stuttgart, das gemeinsame Feriencamp von Jan und Ben in Biarritz und natürlich die langersehnten Tage zusammen mit unserem Lieblingscousinchen Luca, Jo, Katarina und Nina bei meinen   Eltern in Frankreich.

Bei Zieses Irene und Jens

Und da hatte ich sie nun endlich, die Antworten auf meine Grübeleien: Ja, Elena hat alles mit geduldiger Zufriedenheit mitgemacht. Ja, wir haben wieder viel Arbeit gemacht. Vielleicht konnten wir nicht alle Erwartungen erfüllen, haben uns aber Mühe gegeben und hoffen auf Euer Verständnis, wenn wir Euch schweren Herzens nicht treffen konnten. Ja, die Abschiede waren schwer aber sie waren das Wiedersehen wert. Nein, wir hatten kein Heimweh und ja, es war viiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeel schöner als anstrengend.

Gruppenbild mit Animateurin In Frankreich Erste Reitstunde Opi mit Enkelinnen Eine schrecklich nette Familie

Jetzt sind wir wieder zu Hause, haben in unseren eigenen Betten geschlafen, haben das Wachstum des Knoblauchs inspiziert, die Hühner von ihrem Sanatoriumsaufenthalt bei Linda abgeholt, den Ausbau des Küstenweges bewundert und unsere Freunde wiedergesehen. Es ist immernoch wunderschön hier (auch wenn es gerade ein bisschen viel regnet) aber das Herz ist mir doch ein wenig schwer, wenn ich daran denke, wie lange wir Euch alle nicht sehen werden (typisch mitteleuropäisch eben).  Habt Dank für Eure Zeit, behaltet uns lieb und kommt uns bitte bald besuchen.

Toll - 40 Stunden Reisezeit - und immernoch frisch

P.S. Sollte jemand von Euch etwas dagegen haben, mit Bild auf unserer Seite zu erscheinen, dann sagt uns bitte Bescheid, und wir nehmen das Bild sofort herunter.

Geschrieben von Franziska am 18. August 2010
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Will ich in mein Gärtlein gehn………….

Achtung, jetzt scheiden sich die Geister. Der kommende Beitrag wird für Nichtgärtner undgefähr so interessant sein wie der Jahresbericht des Taubenzüchtervereins für den Nichttaubenzüchter: LANGWEILIG!!!

Es wird um Kompost, Hühnerdung und Beinwellbrühe gehen, um Tomatenfäule, Schnecken und Rost.  Sicher werden diverse Gemüsearten besprochen und auch von Mischkulturen, Salatflut  und Missernten wird die Rede sein. Noch dabei? Na dann rein in die Gummistiefel…………

Stockrose (aus geschmuggeltem Samen)

Als wir dieses Haus vor nunmehr gut einem Jahr gekauft haben, war der Garten, zumindest aus kulinarischer Sicht, mehr tot als lebendig. In den mit  Matten und Kieselsteinen belegten beikrautfreien  Beeten wechselten sich mehr oder minder dekorative Fettgewächse mit Ziergräsern ab, der Hinterhof war mit Betonsteinen gepflastert und das Vorderbeet mit ein paar Sträuchern zweifelhafter Schönheit bepflanzt. Das Beet neben der Haustür war mit einem künstlichen Wasserlauf inmitten Steinen und eben jener Ziergräser dekoriert und an jeder vertikalen Fläche hatte Efeu den Kampf um einen Platz an der Sonne gewonnen. Einzig lebendig wirkten die Bäume, eine große Schatten spendende Platane mitten auf der Wiese und ein gesunder, wenn auch etwas eingekeilter, Ginko nahe der Grundstücksgrenze.

Terasse Waescheplatz Vorgarten

Ich erspare Euch die Einzelheiten des großangelegten Ziergesträuchmassakers, aber ich gestehe, dass ich keine Gnade kannte. Inspiriert von all den Klein- und GroßgärtnerInnen in unserem Freundeskreis war ich nicht mehr zu bremsen und habe in zahlreichen schlaflosen Nächten die schier endlosen Möglichkeiten in meinem Hirn gewendet, die selbst ein nur 500 Quadratmeter großes Grundstück zu bieten hat. Oberstes Ziel dabei war, ihm so viel Nahrhaftes wie irgend möglich zu entlocken.

Bald-nicht-mehr-Stilleben Erdbeerschuesseln Produktionsflaeche Alpha

Da planvolle Herangehensweise nicht zu meinen Stärken gehört und ich auch das Mikroklima des Gartens noch nicht wirklich kannte, sind bei meinen ersten Pflanzungen nicht selten Fehler passiert. Der Zitronenbaum fand das ihm zugestandene Fleckchen Erde viel zu zugig und ließ aus Protest die Blätter fallen. Der Rhabarber mochte den Platz im Halbschatten nicht (obwohl alle Bücher behaupten, dass er sehr genügsam sei). Die Passionsfrucht hatte feuchte Füße und fiel den ansässigen Schnecken zum Fraß. So fanden einige der Pflanzen ein trauriges Ende, andere mussten schon mehrfach umziehen und waren hinterher beleidigt.

Außerdem fehlt mir oft die Zeit, jedem Pflänzchen die Aufmerksamkeit zu schenken, die es braucht. Meine kostbaren Weinstöcke kümmern vor sich hin weil sie von der Kapstachelbeere bedrängt werden, die Erdbeerpflanzen zanken sich mit langen Armen um jeden Krümel Erde und die in Töpfen vorgezogenen Rote Bete Pflanzen sehnen sich schon viel zu lange nach ihrem Umzug in die große weite Welt. Vom Unkraut fange ich am besten garnicht erst an.

Aber einiges ist wirklich schon gut gelungen in meinem ersten Gartenjahr. Ich habe langsam das Gefühl, für jedes meiner Gartenkinder das rechte Fleckchen gefunden zu haben. Meine Komposttonnen haben zum ersten Mal Erde für das Rhabarberbeet geliefert. Die Hühner freuen sich über Gartenabfälle und produzieren neben den Eiern noch wertvollen Dünger. Die Hochbeete, die Rainer und Hildegard mir zu Weihnachten geschenkt haben, haben reiche Ernte gebracht, so dass wir jeden Tag Gemüse und Kräuter aus dem eigenen Garten essen können. Ein voller Erfolg waren Rote Bete, Salat, Lauch, Karotten, Paprika, Kohlrabi, Basilikum und Strauchbohnen. Auch nicht übel waren Gurken und Wassermelonen. Enttäuschend waren wieder mal Tomaten, die immer vielversprechend anfangen um dann später umso kläglicher vor sich hinzufaulen.

Melone rote Beete Kuerbis Gurken und Bohnen

Freunde von uns haben sich zum Ziel gesetzt, nur das zu essen, was sie selber produzieren. Hätten wir den gleichen Ehrgeiz gäbe es in diesem Winter Chilimüsli zum Frühstück, Chilinudeln zum Mittagessen, Chilisuppe zum Abendessen und getrocknete Chili zum Knabbern zwischendurch. Die Pflanzen unterscheiden sich kaum von denen der Paprika und mir muss da eine kleine Verwechslung unterlaufen sein.

Paprika Chilis Paprika?

Aber so streng sind wir nicht, dazu sind wir viel zu gefräßig, lieber lernen wir für´s nächste Gartenjahr:

Dann mache ich mir einen genauen Plan für den Fruchtwechsel, schreibe für jede Pflanze ein Namensschildchen, bedecke die Kohlrabipflanzen mit Netzen, um sie vor dem Kohlweißling zu schützen, gieße jeden Tag, rupfe jedes Unkraut, harke jedes Beet, sammle jeden Samen, binde jede Sonnenblume an ein Stöckchen, finde jede Raupe, suche jede Schnecke…………………oder mache vielleicht einfach nur ein wenig weniger Fehler.

Finanziell ist die Gärtnerei im besten Fall ein Nullgeschäft. Die ganzen Materialien, Werkzeuge, Pflanzen, Erd- und Düngersäcke haben in diesem Jahr eine Menge Geld verschlungen und ich muss noch viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiele Möhren ziehen, um das wieder einzusparen.

Rhabarberhabarerhabarber Lauch auch Kohlrabi Mais

Aber der Gewinn an Glück und Zufriedenheit ist enorm. Gibt es etwas Schöneres, als wenn ein kleines Mädchen mit suchenden Händen durch die Erdbeerpflanzen stöbert, die gefundenen Früchte mit Wonne zwischen den Fingern zerquetscht und sich anschließend den Saft gleichmäßig im Gesicht verteilt?

Erdbeeren!!! Erde gut - alles gut! Lecker

Ich wüsste nichts.

Geschrieben von Franziska am 24. April 2010
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Advent, Advent, die Sonne brennt

Liebe Mami und lieber Papi, lieber Hildegard und lieber Rainer, lieber Opa Richard, liebe Tante Eva, liebe Sabine und lieber Martin, lieber Jo und liebe Katharina,  liebe Luca und liebe Nina,  liebe Steins und liebe Hünerbeinchen, liebe Tanten und Onkel, liebe Cousinen und Cousins, liebe Patentanten und Patenonkel, liebe Freundinnen und Freunde aus Kindertagen, Schul- und Studienzeit, liebe Kölner, Karlsruher, Krefelder, Shanghainesen, liebe Blogleserinnen und Blogleser!

Du hast Dich in obiger Begrüßung wiedergefunden? Frohlocke,  denn dann ist dies  Dein ganz persönliches Weihnachtsgeschenk!!! Ein original Blog aus dem Hause Hünerstein:  selbst gebastelt, bunt verpackt, platzsparend und umweltfreundlich.

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Oder hast Du Dich etwa nicht entdecken können und bist nun tief getroffen, weil wir Dich vergessen haben? Dann verzeih uns bitte und lass Dir zum Trost gesagt sein, dass es nicht an Deinem Stellenwert in unserem Herzen sondern an Euer aller Vielzahl liegt, die einerseits wunderbar ist und andererseits eine ständige Herausforderung, der wir im Moment schlichtweg nicht gewachsen sind.

Dies ist uns spätestens seit Elenas Geburt klar geworden, als wir vor lauter Stolz und Freude 120 Geburtsanzeigen haben drucken lassen, die an jeden einzelnen von Euch gehen sollten, natürlich mit zusätzlicher persönlicher Karte, aber nun immer noch zur Hälfte in unserem Telefonschrank liegen und ihres Schicksals harren. Und damit nicht genug. Auf die Karten, die auf Reisen gegangen sind, kamen als Antwort Eure Glückwunschbriefe, Emails und liebevollst gepackte Päckchen, über die wir uns allesamt ganz doll gefreut haben, VIELEN DANK !!!, die aber gleichzeitig dazu führten, dass wir nun unrettbar in Eurer Schuld stehen. Dass wir es in diesem Zustand der Depression nicht geschafft haben, 120 Weihnachtskarten zu schreiben und über den Ozean zu schicken, wird niemanden mehr wundern. Dies war der traurige Teil der Weihnachtsbotschaft, der hiermit abgeschlossen sein soll.

Die gute Nachricht ist, dass wir nach einem Jahr Neuseeland immer noch alle gesund und glücklich sind und unseren Platz auf dieser Welt gefunden haben. Wir haben neue Freunde gewonnen (die ebenfalls keine Weihnachtskarten von uns bekommen), haben uns in Schule und Arbeitsplatz eingelebt, mögen unser Haus, lieben unser Baby, essen Salat aus dem Garten, und sind in freudiger Erwartung auf frische Eier, die Antons neue Hühner demnächst ganz sicher legen werden.  Unser Alltag ist gut ausgefüllt mit den mannigfaltigen Verrichtungen des täglichen Lebens: Arbeiten, Lernen, Lesen, Wäschewaschen, Brotbacken, Aufräumen, Unkrautzupfen, Klavierspielen, Katzenfüttern…………….. und der nicht zu unterschätzenden Herausforderung, zu Sechst unter einem Dach zu leben.

Ben ist mittlerweile an mir vorbei gewachsen, hat eine tiefe Stimme und den Kopf voll Locken bekommen und unterliegt auch sonst den lebensabschnittgemäßen Entwicklungen. Er hat sein erstes englischsprachiges Schuljahr mit Bravour und einer Auszeichnung in Musik bestanden und hat sich hohe Ziele für das nächste Jahr gesteckt. Statt Spanisch hat er diesmal Musik zu einem seiner Hauptfächer gewählt, möchte in die Schulband, hat sich selber Klavierunterricht organisiert und zeigt in dieser Richtung eine große Begabung. Wir freuen uns schon sehr auf kommende Darbietungen.

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Anton läuft zu Höchstform auf, wenn er am Ende des Weges ein für ihn lohnendes Ziel sieht. Seine Stärken liegen eindeutig im mathematischen und analytischen Bereich, aber auch beim Lesen dicker Schinken ist er im letzten Jahr richtig auf den Geschmack gekommen. Schreiben ist nach wie vor nicht seine Lieblingsbeschäftigung, aber er gibt sich sehr viel Mühe, besser zu werden. Er beschäftigt sich gedanklich viel mit den großen Problemen dieser Welt, die ihn mitunter nicht schlafen lassen, und träumt davon, der Menschheit mit bahnbrechenden Erfindungen  den rechten Weg zu weisen. Anton und Ben machen jeden Montag und Mittwoch knallhartes Karatetraining und entspannen sich in ihrer Freizeit bei ihrer derzeitigen Leidenschaft, dem Gestalten und Anmalen von Warhammer Figuren. Die Hühner sind Antons neuste Geschäftsidee. Er hat mit Jens Hilfe seine neun Quadratmeter Garten eingezäunt, einen Stall organisiert und sich vier angeblich legefreudige braune Hühner besorgt. Er macht die Arbeit, kauft das Futter, wartet sehnsüchtig auf den Eiersegen, den er mir dann verkaufen will.

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Johanna weiß ganz genau was sie will und steckt viel Energie in die Erreichung ihrer Ziele. Sie tanzt zweimal in der Woche, lernt weiter Chinesisch und würde am liebsten noch jeden Tag reiten, einen Hund haben, Bücher schreiben und armen Menschen helfen. Manchmal überschätzt sie dabei ihre Kräfte und braucht eine Pause, möglichst mit “Hanni und Nanni” im Bett. Sie ist sehr treu und macht sich viele Gedanken um die Mädchen in ihrer Klasse, gute Freundinnen aber auch solche, die mitunter anstrengend und launisch sind. Sie ist sehr einfühlsam und leidet manchmal unter dem rauen Ton, der hier zuweilen herrscht. Dann zieht sie sich in ihr Zimmer zurück und übt Ballett oder malt. Sie ist eine hungrige Bücherverschlingerin und lagert stets große Stapel Lesefutter neben ihrem Bett, damit sie immer gut versorgt ist.

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Und Elena? Wir sind uns alle einig, dass sie das niedlichste, lustigste,  liebste, zufriedenste, goldigste Baby auf der ganzen Welt ist und genießen es in vollen Zügen, sie bei uns zu haben. Sie lernt gerade, sich auch im Vorwärtsgang fortzubewegen, hat zwei spitzzackige Zähnchen und hat uns alle mit ihren kleinen speckigen Händen voll im Griff, vorzugsweise an den Haaren. Vom Temperament her ist sie eher stillvergnügt als himmelhoch jauchzend, lächelt viel, ist aber sparsam mit Lachen. Sie ist eine ausdauernde Überin und eine geduldige Beobachterin,  ist gerne draußen im Garten, hochinteressiert an den Katzen und Hühnern, rupft an Hecke und Gras, schaut den Blättern beim Schaukeln zu und pult das Unkraut aus den Ritzen.

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Wenn Elena  im Garten auf der Decke liegt, kommt der schwarze Kater, macht es sich neben ihr bequem und lässt sich geduldig an den Ohren ziehen. Er ist sehr liebebedürftig und hat wahrscheinlich die Welt nicht mehr verstanden, als mit Elenas Geburt meine Hormone von “ich liebe alles mit Kindchenschema” auf   “ich liebe nur noch mein eigen Fleisch und Blut” umgeschaltet haben. Ich konnte dieses vertrauliche Katzengeschmuse plötzlich nicht mehr vertragen und war sehr abweisend. Allmählich pendelt sich alles wieder ein und ich kann mein Herz sogar für unsere Hühner erwärmen. Unser graues Katzentier ist leider nicht ganz so verkehrstauglich, wie es  für eine Stadtkatze ratsam wäre. Sie hat in ihrem ersten Lebensjahr schon mindestens drei ihrer neun Leben verpulvert und liegt gerade mal wieder mit einer langen Narbe unterm Bauch neben mir. Beim Tierarzt bekommen wir mittlerweile Mengenrabatt.

Jens und ich sind weiterhin ein gutes Team, er verdient die Kohle und ich mache was ich will. Über den Wechsel zu seiner jetzigen Firma ist Jens nach wie vor sehr froh, das Klima gefällt ihm gut, seine Kollegen sind nett und sein Aufgabenbereich ist komplex genug um noch lange interessant zu bleiben.   Hier in Neuseeland gibt es immer wieder die verschiedensten Aktionen um Geld für caritative Zwecke zu sammeln und auch die Firmen machen mit. Jens ist schon im Kollegenteam um dem Berg gelaufen und hat sich im “Movember” den Bart abrasiert um mit einem neuen Schnäuzerdesign Mr MowBro zu werden und damit Geld für die Prostatakrebshilfe zu ersponsern. So lässt sich der Alltag gut ertragen. Noch besser geht es, wenn nachmittags um vier der Wind stimmt und er von seinem Fenster im fünften Stock  die ersten Kitesurfer sieht. Dann genügt ein kurzer Anruf zu Hause, die brave Ehefrau packt das Auto und bringt Drachen, Brett und Outfit an den Strand, wo dem zappeligen Jens das Adrenalin schon durch die Adern rauscht. Zehn Minuten später ist er auf dem Wasser. An manchen Tagen hält der Wind nicht, was die Vorhersage versprochen hat, ist zu schwach, zu stark oder dreht. Oder die Wellen sind zu hoch, das Wetter zu nass oder die gesammelte Kitesurfergemeinde an einem anderen Strand. Dann ist Jens traurig. Dafür ist sein Glück bei 20 Knoten Westwind umso größer, dann fliegt er über das Wasser, feilt an seinen Wenden, wagt ein Sprünglein, übt Kunststücke und hat beim Abendessen ganz glasige Augen vor lauter Begeisterung. Die frische Luft ist Balsam für seine in Shanghai verklebte Seele und lockt ihn zu jeder Gelegenheit nach draußen. In den Mittagspausen joggt er am Strand, am Wochenende fährt er mit Johanna Inliner, geht mit den Kindern Ski fahren, wandern, radfahren, schwimmen, schnorcheln. Es ist schön, ihn so lebendig zu sehen.

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Glücklicherweise muss ich nicht alles mitmachen, meine Lust an derartigen Aktivitäten hält sich nämlich sehr in Grenzen. Schwimmen im Sommer ist schön, wandern auch, aber mitten im Winter im kalten Wasser zwischen klüftigen Felsen wehrhafte Lobster aus ihren Löchern ziehen will ich nicht. Mein bevorzugter Aktionskreis ist klein, überschaubar, eingezäunt und sicher: mein Garten. Nachdem ich durch mehrere Phasen der Euphorie und Ernüchterung gegangen bin hat mich das Selbstversorgerfieber jetzt wieder voll erwischt und ein Großteil meiner Gedanken kreist darum, wie ich den mir zur Verfügung stehenden Platz optimieren kann. Efeu ist mir ein Dorn im Auge, macht er sich doch an kostbaren Zaunen breit ohne irgendeinen essbaren Nutzen zu bringen. Weg damit und flugs durch eine Passionsfrucht ersetzt. Ziersträucher sind Schmarotzer, die mit ihren dreisten Wurzeln wertvolle Nährstoffe aus dem Boden saugen und sie meinen Tomaten stehlen. Unerhört und in meinem Garten nicht mehr erlaubt. Nur ein bisschen Kapuzinerkresse hier und ein wenig Borretsch dort, damit sich die Bienen wohl fühlen und die Läuse ausbleiben, das erfreut mein Gärtnerinnenherz. Im Hinterhof muss jetzt die Wäschleine weichen, weil ich in dieser wunderbar geschützen Ecke vier Hochbeete bauen will. Das Holz liegt schon bereit und mein Haus- und Hofbaumeister hat seine Hilfsbereitschaft signalisiert. Heute Abend gab es wieder Salat aus meinem Garten, fünf Minuten vor dem Verzehr geerntet und knackig wie ein Kinderpopo. Das sind die Dinge, die mich glücklich machen.

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Ich bin so dankbar, dass wir die Freiheit haben, unser Leben zu gestalten und mag es ganz genau so, wie es jetzt ist. Nur ein Phänomen widersetzt sich hartnäckigst und impertinent meinen Umformungsversuchen. Weihnachten ist immernoch im Sommer. Ich konnte weder den Dezember dazu bewegen, mit dem Juni zu tauschen noch die Sonne motivieren, sich mal eine zeitlang auf die Nordhalbkugel zu verziehen. Es bleibt eine Übung in Demut.

Glücklicherweise sind Rainer und Hildegard extra eingeflogen und wir freuen uns, dass sie bei uns sind. Sie haben neben sich selbst ein bisschen alte Heimat mitgebracht, Dominosteine, Marzipanbrot und echtes deutsches Pflaumenmus. Leider war keine Dose Organisationstalent dabei, deshalb gab es erst zu nachtschafender Stunde das Weihnachtsfondue. Beim anschließenden Liedersingen um den Weihnachtsbaum sind dann die ersten schon eingeschlafen. Bescherung gibt es ja bei uns traditionell erst am Weihnachtsmorgen, diesmal bei sonnigem Frühsommerwetter und Vogelgezwitscher. Elena hat Hildegard ein ganz besonderes Geschenk gemacht. Sie lag auf ihrem Schoß, hat sich minutenlang in ihre Augen versenkt und ist dann  friedlich eingeschlafen. Weihnachtssegen in seiner reinsten Form.

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Euch allen wünschen wir, unabhängig von Ort und Außentemperatur, ein schönes Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes neues Jahr 2010.

Geschrieben von Franziska am 27. December 2009
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Schmetterlinge über’m Bauch

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Bitte entschuldigt die Länge. Ich konnte mich nicht entschließen, etwas rauszunehmen.

Geschrieben von Jens am 15. November 2009
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Wir können auch anders

Nicht dass Ihr glaubt, wir bestehen nur noch aus Baby. Tun wir nämlich gar nicht, und darüber wollte ich schon lange mal schreiben. Eigentlich schreibe ich auch ständig etwas, aber so lange Google den Gedankenscanner mit Internetanschluss noch nicht marktreif hat, müsst Ihr mit dem Lesen dieser ganzen tollen Einfälle leider warten, bis die Umstände günstig sind. So wie jetzt: Baby schläft, keine anderen Verpflichtungen oder Gelüste und ich bin nicht zu müde. Nun denn.

Um ganz ehrlich zu sein, ist Elena nicht der einzige Grund, warum ich so wenig schreibe. Der andere, vielleicht westentlichere Grund ist, dass ich mich ein wenig schäme, dass es uns so gut geht. Ich habe das Gefühl, wir haben den ganz großen Jackpot gewonnen, nur besser. Es gibt kaum einen Tag, auch nach einem dreiviertel Jahr, an dem ich nicht staunend feststelle, wie gut ich mich hier fühle.  (Von wegen Depressionen nach drei Monaten, wie im internationalen Seminar gelernt!)

Na ja, und das passt einfach nicht zu einem anständigen, zumal deutschen, Blog.  Da muss doch wenigstens ein Haar in der Suppe sein. Ein wenig tiefgründige Kritik. Ein wenig ausgleichende Gerechtigkeit. Das habe ich aber nicht zu bieten. Dieses Glas ist nicht nur halb voll – es läuft über, und ich komme mit dem Trinken kaum nach. Viele von den Dingen, die mir persönlich hier das Leben versüßen, sind gewiss äußerlich und oberflächlich, aber es macht für mein Lebensgefühl nun einmal einen Riesenunterschied, ob ich mit dem Fahrrad durch Wald und am Meer zur Arbeit fahren darf oder im Auto durch den Stau.

Seht Ihr, die Leser, auf die letzteres zutrifft, fühlen jetzt vielleicht einen kleinen Stich. Das ist nicht meine Absicht, lässt sich aber nicht vermeiden, wenn ich über unser Leben hier berichten soll. Es könnte der Verdacht aufkommen, dass ich bei gewissen Leuten Neid erzeugen oder gar Häme ausschütten will. Nichts liegt mir ferner. Vielmehr möchte ich als Balsam für eventuelle Stiche eine herzliche Einladung aussprechen: Kommt und seht es Euch an!

Ich hoffe, dass ich mit diesen Zeilen meine Schreibblockade der letzten Monate aus dem Weg geräumt habe, so dass ich jetzt wieder ungehemmt schreiben kann, was wir so machen. Wir werden sehen. Vielleicht sind schon morgen die Bedingungen (s.o.) wieder günstig, aber wenn die Wind- und Wellenvorhersage sich bewahrheitet, könnte ich vom Kitesurfen nach der Arbeit auch zu müde sein. :-D

Geschrieben von Jens am 16. September 2009
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Gruß zurück

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…von der schönsten Müllerin (naja, Melkerin, eigentlich).

Geschrieben von Jens am 24. August 2009
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Morgengruß

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Zuerst lassen wir Euch so lange warten, und jetzt das:  verschnupfter Papa grölt deutsches Liedgut für billige Lacher. Da muss man ja Schluckauf kriegen.

Geschrieben von Jens am 19. August 2009
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Elenas Geburt

Seit 16 Tagen ist Elena nun auf der Welt, vergessen sind Schwangerschaftswatscheln, Rückenschmerzen und geschwollene Füße, es lebe dieses wonnige Mädchen!

Bei der Geburt eines Kindes hat es durchaus Vorteile, nicht mehr knackige 20 Jahre sondern ausgeleierte 40 Jahre alt zu sein. Der Körper weiß, was er zu tun hat, das Gewebe ist weich und leistet wenig Widerstand und die geläuterte Seele weiß, dass sie sich ihrem Schicksal fügen muss.

Die ersten Wehen kamen am Vormittag, waren gut erträglich und ließen mir das Gefühl, noch viel Zeit zu haben. Gegen Mittag besuchte mich unsere Freundin Linda und hatte die clevere Idee, den zeitlich Abstand der Wehen mithilfe ihrer Armbanduhr zu messen, 13 Minuten, also vielleicht doch ernst zu nehmen. Jens kam um 2 Uhr, stellte unser Planschbecken im oberen Badezimmer auf, entdeckte ein Leck, organisierte ein neues Becken, füllte es, die Kinder kamen, spraddelten aufgeregt im Haus herum: “ES KOMMT, ES KOMMT”, Jens machte Abendessen, und ich wehelte weiter vor mich hin, konnte aber nebenher noch ein wenig Gurkensalat verspeisen. Auf einmal wurd´s dringend, ich wollte nach oben, wollte meine Kleider los werden, wollte ins Wasser, ein paar heftige Wehen an Land (Anton war meine Stütze), rein in`s Wasser, ein paar Presswehen auf See und heraus war das Fischchen, auf sanfteste, stillste, friedlichste Weise. Jens war ganz nah bei mir, die Kinder und Linda standen um das Becken herum und Jens holte Elena aus dem Wasser und legte sie mir in die Arme. Sie war ganz ruhig, fing an zu atmen und kurz darauf auch zu trinken. Jens und die Kinder begrüßten und streichelten sie. Kurz darauf kam die Hebamme, sah, dass alles in Ordnung war, versorgte die Nabelschnur und kümmerte sich um die Plazenta. Und ich saß einfach im warmen Wasser, hielt und betrachtete das Kind und war so erleichtert, dass alles so gut und schnell gegangen war, Ben, Anton und Johanna dabei sein konnten ohne erschreckt zu werden und wir ein gesundes Töchterchen bekommen hatten. Danach legte ich mich mit Elena ins Messingbett und genoss das Gefühl, zu Hause zu sein.

Mir scheint, dass die Ruhe bei der Geburt und unsere Sicherheit im Umgang mit einem neugeborenen Kind sich vollkommen auf Elena überträgt. Sie ist eine friedliche  kleine Person, die geduldig alle Liebesbezeugungen ihrer Geschwister entgegennimmt, eher ruft als schreit, viel schläft und großen Durst hat. Rein zufällig habe ich stets eine große Menge ihres Lieblingsgetränks parat.

Die erste Zeit des Stillens ist immer schwierig für mich, dann verwandelt sich meine ansonsten eher bescheidene Brust in einen Atombusen kurz vor der Detonation. Dann laufe ich herum wie eine Schlafwandlerin, mit ausgestreckten Armen, damit mir nur ja niemand zu nahe kommt. Nur meine kleine Milchpumpe ist jederzeit willkommen, mir das eine oder andere Schlückchen abzunehmen und den Druck zu lindern. Mittlerweile sind Angebot und Nachfrage aufeinander abgestimmt und schmerzfreies Stillen ist zumindest in Sichtweite.

Während wir reservierten Deutschen ja eher zögerlich mit dem Besuchen von Familien mit Neugeborenen sind, ist es hier absolut üblich, ein paar Tage nach der Geburt hereinzuschauen, um das Kind zu begrüßen, meist mit etwas Leckerem zu Essen in der Hand, einem kleinen Geschenk und Glückwunschkarte. Dann sitzen Nachbarn, Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen ein Weilchen an unserem Tisch, loben das Kind, trinken einen Tee und verabschieden sich wieder. Das freut uns und gibt uns das Gefühl, hier aufgenommen zu sein. Aber noch viel lieber würden wir Elena natürlich Euch zeigen, denn sie ist viel zu süß, um nur uns zu erfreuen.

Geschrieben von Franziska am 26. June 2009
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Milchträume

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Geschrieben von Jens am 18. June 2009
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Elena

Kann man Glück anfassen? Kann man es tatsächlich aus dem Wasser fischen?

Man kann.

greifbares Glück

Gestern abend um fünf vor acht hat Franziska bei uns hier zuhause Elena  zur Welt gebracht- so gesund und geschwind, wie man es sich kaum zu erhoffen wagt. Sie war sogar ein klein wenig zu schnell für die Hebamme, welche erst wenige Minuten nach der Geburt eintraf. Aber Ben, Anton und Johanna waren dabei.

Wir sind alle frisch verliebt.

Alle für eine

Mehr Photos gibt es hier

Geschrieben von Jens am 11. June 2009
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