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		<title>Elenas Welt</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 01:18:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franziskas Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Johannas Beiträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Was schreibt man über ein kleines zweieinhalb jähriges Mädchen, &#8230;das nachts manchmal durchschläft, manchmal aber auch nicht? &#8230;das morgens, wenn es aufwacht erstmal&#8221;MIIIILCH&#8221; ruft, weil es immernoch gerne aus der Brust trinkt und ich es ihm gerne gebe, auch wenn ich früher mal gedacht habe, dass es doch merkwürdig sein muss, so ein großes Kind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was schreibt man über ein kleines zweieinhalb jähriges Mädchen,</p>
<p>&#8230;das nachts manchmal durchschläft, manchmal aber auch nicht?</p>
<p>&#8230;das morgens, wenn es aufwacht erstmal&#8221;<em>MIIIILCH</em>&#8221; ruft, weil es immernoch gerne aus der Brust trinkt und ich es ihm gerne gebe, auch wenn ich früher mal gedacht habe, dass es doch merkwürdig sein muss, so ein großes Kind zu stillen, dem es aber offensichtlich bisher nicht geschadet hat?</p>
<p>&#8230;das sich mit großer Selbstverständlichkeit hooooooooch reckt, um den Schrank aufzumachen, in dem das Katzenfutter ist und dann unseren beiden fetten Katern ihr Frühstück  serviert?</p>
<p>&#8230;das gerne Hannas Sachen nimmt, sich dann vor ihr aufbaut und laut und bestimmt behauptet: <em>&#8220;DAS IST MEINS!!!&#8221;</em>?</p>
<p>&#8230;das sehr viel lieber Käsebrot mit Tomate isst als Nutella?</p>
<p>&#8230;das gerne in den Zimmern seiner Geschwister herumstöbert und wenig Verständnis für deren Ruhebedürfnis hat?</p>
<p>&#8230;das den Hühnern jeden Tag die Eier unter`m Hintern wegklaut und nur ganz selten mal eins zerbricht, wenn es sie in den Kühlschrank bringt?</p>
<p>&#8230;das in den Hühnerpirk rennt, sich ein Huhn schnappt und ihm bei einem Ründchen durch den Garten Lieder vorsingt?</p>
<p>&#8230;das sehr empört ist, wenn das Huhn das nicht zu schätzen weiß?</p>
<p>&#8230;das bei kleinen Hungergefühlen in den Garten geht, sich eine Möhre zieht, sie am Wasserhahn wäscht, das Grün den Hühnern bringt und den Rest verputzt?</p>
<p>&#8230;das sich selber einen Stuhl in die Küche holt, hinauf klettert und dann mit Hingabe Brei rührt, Gemüse schneidet, Kräuter zupft, Geschirr spült und dabei nur ein klitzekleines bisschen nass wird?</p>
<p>&#8230;das beim Wort SCHWIMMEN durch das ganze Haus rennt, seinen Anzug sucht, seine Kleider vom Leib reißt, in den Anzug steigt und laut verkündet <em>&#8220;ICH KOMME MIT!&#8221;</em>?</p>
<p>&#8230;das mittlerweile weiß, das rote Erdbeeren sehr viel besser schmecken als grüne und uns nur selten welche übrig lässt?</p>
<p>&#8230;das sehr genau weiß, wer welche Sprache spricht, und entzückt ist, wenn jemand kommt, an dem es sein Englisch erproben kann?</p>
<p>&#8230;das Marzipanherzen lieber auspackt als isst?</p>
<p>&#8230;das niiieeeeeee müde ist?</p>
<p>&#8230;das jedem einen dicken Gutenachtkuss gibt, bevor es ins Bett geht?</p>
<p>&#8230;das abends beim schlafen gehen <em>&#8220;das war ein schöner Tag&#8221;</em> sagt?</p>
<p>Ja, was schreibt man über ein kleines zweieinhalb jähriges Mädchen, das schon so viel kann und weiß?</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.com&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F116967778792970125323%2Falbumid%2F5689845102914278769%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26authkey%3DGv1sRgCMnnsbGG9bjVFA%26hl%3Den_US" /><param name="src" value="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="360" src="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.com&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F116967778792970125323%2Falbumid%2F5689845102914278769%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26authkey%3DGv1sRgCMnnsbGG9bjVFA%26hl%3Den_US"></embed></object></p>
<p>Dass es es ein wunderbares, tüchtiges, liebevolles,  selbstbewusstes und selbstständiges kleines Mädchen ist, das wir alle sehr lieben.</p>
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		<title>Weihtag am Strand</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 02:41:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jens' Beiträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Frau sagt, ich soll was schreiben. Etwas über mich&#8230;hat sie nun schon geschrieben. Und meine Tochter sagt, ich solle nicht ihre Anfänge klauen. Das macht die Sache nicht leichter. Eine der echten Herausforderungen des Lebens in Neuseeland ist für uns der Umgang mit Weihnachten. Die Versuche in den letzten Jahren haben uns gezeigt, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Frau sagt, ich soll was schreiben. Etwas über mich&#8230;hat sie nun schon geschrieben. Und meine Tochter sagt, ich solle nicht ihre Anfänge klauen. Das macht die Sache nicht leichter.</p>
<p>Eine der echten Herausforderungen des Lebens in Neuseeland ist für uns der Umgang mit Weihnachten. Die Versuche in den letzten Jahren haben uns gezeigt, dass trotz Weihnachtsbaum und gezogenen Vorhängen keine weihnachtliche Stimmung aufkommen will, selbst wenn man beim Liedersingen zur Gitarre die offensichtlichen Kandidaten (wie „Leise rieselt der Schnee“ oder „&#8230;nein auch im Winter, wenn es schneit“ oder „&#8230;über’s schneebdeckte Feld wandern wir, wandern wir“) auslässt. Weihnachten ist einfach ein Winterfest. Die Natur schläft und die Menschen versammeln sich ums Feuer und geben einander Wärme. Aber hier ist Sommer und warm ist mir von alleine, vielen Dank. Wir haben dieses Jahr erst am 7. Dezember gemerkt, dass wir Nikolaus verpasst hatten (Obwohl, die Schuhe standen vor der Tür. Er hätte ruhig was reintun können.)</p>
<p>Angesichts der Tatsache, dass wir auf absehbare Zeit hier bleiben wollen, muss eine neue Tradition für unsere Familie begründet werden. Eine, die den Sommer umarmt anstatt ihn auszuklammern. Wir hatten uns also für den gestrigen 24. vorgenommen, eine Familienwanderung zu machen.</p>
<p>Die weihnachtliche Stimmung wurde unterstützt durch den Umstand, dass sich nunmehr drei unserer vier Kinder in der Pubertät befinden, jenem Advent zum Erwachsensein. Da befinded sich so manches im Winterschlaf: Das Erinnerungsvermögen (Zum 3. Mal: „Was machen wir heute?“) oder die Lust auf körperliche Betätigung („Ich hab jetzt keinen Bock auf Laufen“) wohingegen das Flämmchen der Rebellion („Ich komm nich mit“) mitunder heller leuchtet als so manche Kerze. Wer mich kennt, weiß, dass es nur wenige Dinge gibt, die mich stressen. Normalerweise bin ich auch in schwierigen Situationen die Ruhe selbst. Packen und Losfahren gehören zu meinen großen Stärken. Ein Fels in der Brandung, das bin ich.</p>
<p>Die Strecke,die wir ausgeguckt hatten (Whitecliffs Walkway) ist eine halbe Stunde nördlich von New Plymouth, führt zunächst für 2 Stunden an der Maui Gaspipeline (verbuddelt, daher nicht sichtbar) entlang, dann zum Meer und an den namensgebenden weißen Klippen über schwarzen Sand zurück zum Ausgangspunkt. Die letzte Dreiviertelstunde des Weges ist nur zwei Stunden vor und nach Ebbe begehbar, sonst wird man zwischen Meer und Felsen gefangen und muss jämmerlich ertrinken. Geplante Abfahrtszeit 12:30, tatsächliche Abfahrtszeit 14:30. Die Stimmung im Auto  war denn auch bei der Losfahrt vollkommen unbelastet. Ich weiß nicht mehr, ob wir Lieder gesungen haben.</p>
<p>Unsere kleine Wandergruppe war zu Beginn der Wanderung ziemlich auseinandergezogen, die Großen waren losgedampft. Elena wollte undbedingt selber laufen und, aus mir unerfindlichen Gründen, trotz strahlendem Sonnenschein Ihre Regenüberhose nicht ausziehen. Die Hügel waren steiler als erwartet, unsere großen Kinder nirgends zu sehen, und ich dachte: „Von wegen Familienausflug. Das schaffen wir nie vor der Flut. Und Anton hat die Schokolade im Rucksack. So‘n Driss.“</p>
<p>Aber irgendwann haben wir Elena dann doch überreden können, die Hose auszuziehen und sich ein wenig tragen zu lassen. Und als wir über den höchsten Punkt der Wanderung kamen, völlig außer Puste, da warteten unsere drei wundervollen, großen Kinder auf uns. Vor uns erstreckte sich grüner Farnwald und blaues Meer. Wir machten ein Gruppenbild und setzten die Wanderung gemeinsam fort.</p>
<p>Wir kamen zum Meer, machten ein Picknick, kleine und große Kinder kletterten auf Felsen und das Meer war gutmütig und hatte Ebbe. Überall waren kleine, klare, warme Tümpel.</p>
<p>Ausgiebige Versuchsreihen mit 4 Proben über mehrere Jahre haben gezeigt, dass es bei kleinen Kindern so etwas wie „ein bisschen nass“ am Wasser nicht gibt. Das Ergebnis ist unabhängig von Augenfarbe, Kleidung und Geschlecht immer gleich: ganz nass. Der Effekt ist sogar vereinzelt noch bei Kindern über 5 Jahren beobachtet worden. Also, liebe angehende Eltern, ist Wasser gesichtet worden und erreichbar – den Spross sofort ganz ausziehen. Dann hat man nachher noch was Trockenes.</p>
<p>So sind wir denn im strahlenden Sonnenschein von Tümpel zu Fels zu Wasserfall zu Tümpel gewandert, glücklich schwatzende Kinder um uns herum. Was für ein Tag! Zum guten Abschluss der Wanderung hat Anton dann die Altersbeschränkung für die oben genannte Regel noch ein wenig nach oben geschraubt und hat sich mit allen Klamotten ins Meer gesetzt. Worauf es auch für den Rest der Familie kein Halten gab (die meisten haben sich aber doch noch umgezogen). Auf dem Heimweg wurde im Auto gesungen.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.com&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F116967778792970125323%2Falbumid%2F5689782155317492337%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26authkey%3DGv1sRgCLycgMD1vOmqogE%26hl%3Den_US" /><param name="src" value="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="360" src="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.com&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F116967778792970125323%2Falbumid%2F5689782155317492337%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26authkey%3DGv1sRgCLycgMD1vOmqogE%26hl%3Den_US"></embed></object></p>
<p>Zuhause angekommen haben wir den ursprünglichen Plan von Stöckchenfleisch/-fisch über dem offenen Feuer zugunsten schnellerer Kalorienzufuhr durch Nudelsalat aufgegeben und danach (mit Liveschaltung nach Lindlar) Hilla’s Weihnachtspaket aufgemacht. Womit dann doch noch eine gute Portion Weihnachtsgefühl in die Stube kam. Wem bei diesen Plätzchen nicht weihnachtlich zumute wird, dem ist auch nicht zu helfen. Wobei auszuprobieren wäre, ob sie nicht im Winter noch besser schmecken. Das wäre vielleicht im Juni einen Versuch wert, was meinst Du, Mutti?</p>
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		<title>Etwas über mich</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 23:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Johannas Beiträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Mami sagt ich soll was schreiben, etwas über mich. Also, wie viele von Euch wissen, war dies für mich das letzte Jahr auf der Mangorei School, einer der besten Schulen in New Plymouth, vielleicht auch noch weiter, es war eine Schule mit netten Kindern und Lehrer. Ich hatte dort viele Freunde, sowohl Mädchen als auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mami sagt ich soll was schreiben, etwas über mich.</p>
<p>Also, wie viele von Euch wissen, war dies für mich das letzte Jahr auf der Mangorei School, einer der besten Schulen in New Plymouth, vielleicht auch noch weiter, es war eine Schule mit netten Kindern und Lehrer. Ich hatte dort viele Freunde, sowohl Mädchen als auch Jungen. Jetzt kommt der große Sprung, ich werde von einer gemischten Schule (Mädchen und Jungen) auf eine Schule gehen mit nur Mädchen. Ich glaube, das wird auf manche Weise ruhiger und einfacher werden ohne Jungs, aber längst nicht so lustig. Ich stelle mir im Moment die Fragen: Wer wird die ganzen Lehrer unterbrechen? Wem darf ich dann eine knallen wenn sie mich nicht mehr nerven können? Was passiert, wenn nur gaaaaanz brave Mädchen wie ich auf eine Schule gehen? Müssen ein paar von uns dann übernehmen, um den Lehrern Streiche zu spielen und um sie nur piesacken zu können?. Seht Ihr, die Fragen aller Bravheit!</p>
<p>Ich bin ziemlich aufgeregt, aber Gott sei dank geht eine meiner besten Freundinnen mit auf die Schule. Sie ist ungefähr so durchgeknallt ist wie ich, wenn nicht mehr! Aber keine Sorge, wir werden überhaupt nicht brav sein. Wir werden dafür sorgen, dass die beiden Namen Von Hünerbein und Woolen nicht so schnell vergessen werden. Ich habe ziemliche Angst, dass mir nichts einfällt was ich anstellen kann! Ich werde auch nur fünf Mal am Tag zum Directors Office geschickt, wo ich auf dem Weg dahin zusammen mit meiner Freundin noch ein paaaaar Sachen anstelle,  und wir dann breit grinsend die Rügen über uns ergehen lassen und dann lachend das Zimmer wieder velassen! Das wird ein Spaß. Just jokes! Wir werden das Zimmer der Rektorin am Tag nicht verlassen, so gut wie wir waren! Ihr braucht euch keine Sorgen zu machen!</p>
<p>Nein, das erste Große, was ich wahrscheinlich machen werde, ist ein vernünftiges Schachteam gründen, die haben nämlich keins! Ich hoffe dass wir auch viele Reden schreiben und vortragen müssen. Habe ich Euch eigentlich schon erzählt DASS ICH DIE YEAR 6 SPEECH FINALS AUCH GEWONNEN HABE?! Ich sags jetzt mal ganz beiläufig!</p>
<p>Im Moment vermisse ich Deutschland und Frankreich so sehr, denn die Luft riecht so danach! Aber ich habe endlich mal mein Zimmer aufgeräumt, das war das reinste Chaos. Man konnte nirgendwo hintreten, ohne was kaputt zu machen! Es hat mich und Mami fast den ganzen Tag gekostet, mein Zimmer zu reinigen!</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.com&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F116967778792970125323%2Falbumid%2F5689787921214208849%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26authkey%3DGv1sRgCIHDs42Yz4Xg0QE%26hl%3Den_US" /><param name="src" value="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="360" src="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.com&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F116967778792970125323%2Falbumid%2F5689787921214208849%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26authkey%3DGv1sRgCIHDs42Yz4Xg0QE%26hl%3Den_US"></embed></object></p>
<p>So, ich wünsche Euch schöne Weinachten und ein schönes Neues Jahr!</p>
<p>Hab Euch lieb und viele Grüße,</p>
<p>Johanna</p>
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		<title>Darf&#8217;s auch ein wenig mehr sein?</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 01:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franziskas Beiträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade hab ich mal recherchiert, was ich bisher nur vermutet habe: Deutschland liegt in der Liste des weltweiten Pro- Kopf- Einkommens mit gut 40000 US Dollar auf Platz 16, Neuseeland mit ungefähr 27.000 auf Platz 28. Mit anderen Worten: die Menschen müssen hier mit deutlich weniger auskommen. Die Stadt New Plymouth im Landkreis Taranaki ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade hab ich mal recherchiert, was ich bisher nur vermutet habe: Deutschland liegt in der Liste des weltweiten Pro- Kopf- Einkommens mit gut 40000 US Dollar auf Platz 16, Neuseeland mit ungefähr 27.000 auf Platz 28. Mit anderen Worten: die Menschen müssen hier mit deutlich weniger auskommen.</p>
<p>Die Stadt New Plymouth im Landkreis Taranaki ist verhälnismäßig reich, und das liegt vor allem an zwei  Faktoren: der Milchwirtschaft und der Öl- und Gasindustrie. Die saftigen Steuern werden in der Region angelegt. Museumsbesuche sind kostenlos, die Bücherei ist für jeden erschwinglich und Schwimmbadkarten kosten ein kleines Taschengeld. Stadtbild, Naturreservate, Wanderwege, Sportplätze, Schulen und Straßen sind bestens gepflegt und vermitteln den Eindruck eines wohlhabenden Landes. Und das sind wir auch.</p>
<p>Und doch ist die geringere Kaufkraft in vielen Bereichen spürbar. Ich habe schon mehrmals junge Menschen ohne Zähne gesehen und vermute, dass ihnen schlichtweg das Geld für den Zahnarzt fehlt. Häuser werden eher gekauft als gemietet, aber der Zustand einiger Gebäude lässt darauf schließen, dass der Kaufpreis sehr niedrig gewesen sein muss und hinterher auch nicht mehr viel für die Instandhaltung übrig war. Es gibt in der ganzen Stadt kein Geschäft für Kinderschuhe, weil entweder die Plastikschlappen vom No 1 Shoeshop gekauft werden oder aber die Kinder barfuß laufen, manche von ihnen auch im Winter. Denn wer will schon in etwas derart vergängliches wie unwachsende Schuhe für wachsende Füße investieren? Es gibt viele Beispiele für begrenzte Mittel in der Bevölkerung, deutlichstes Zeichen für mich aber ist der blühende Handel mit gebrauchten Gegenständen. Drei Konzepte sind dabei besonders erfolgreich:</p>
<p>Zum HOSPICESHOP bringt jeder , was er nicht mehr braucht: Schuhe, Kleider, Spiele, Geschirr, Möbel, Elektrogeräte, Bettwäsche, Gardinen, Pflanzen, Bücher&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; Dort werden die Sachen sortiert, im Laden ausgestellt und zu sensationell niedrigen Preisen verkauft. Es ist unglaublich, was dort jeden Tag los ist, der Parkplatz ist immer voll und im Laden brummt es wie in einem Bienenstock. Denn für viele ist dies die Haupteinkaufsquelle für alle Gegenstände des täglichen Lebens. Ganz egal ob arm oder reich, wer immer hier vorbeischaut findet ein kultiges Schäppchen, an dem er sich freuen kann. Und wenn man sich genug gefreut hat bringt man es einfach wieder zurück.</p>
<p>Der Hospice Shop ist sicherlich der bekannteste und erfolgreichste seiner Art, aber auch die vielen anderen Second Hand Läden in der Stadt zeigen, wie groß der Bedarf an günstigen gebrauchten Sachen ist. Es gibt welche für Möbel, für Kleider, für Haushaltswaren, für Baumaterialien und sogar für Häuser. Wer ein Grundstück hat, aber das Haus darauf nicht mehr mag, verkloppt es an sogenannte Housemovers, die die Holzpfosten absägen, auf denen es steht, es gegebenfalls in zwei Hälften schneiden, auf den Lastwagen setzen, durch die Stadt schippern und auf ihrem Gelände zur Besichtigung anbieten. Schatz, ich geh mal gerade ein Haus kaufen&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p>Eine andere unverzichtbare Einkaufsmöglichkeit ist TRADE ME, die neuseeländische Variante von Ebay.  Anders als  Ebay ist Trademe ein Umschlagplatz für Gebrauchtwaren, der hauptsächlich von Privatpersonen benutzt wird. Wenn ich zum Beispiel dringend ein neues Betonbecken für meinen Garten brauche, weil ich erst zehn davon habe, gebe ich in Trademe eine Suche ein, finde, wenn ich Glück habe, ein entsprechendes Angebot und steigere dann bis zu meinem persönlichen Limit. Oder ich will das letztens ersteigerte Topfpflanzenbuch wieder loswerden, weil es meinen Erwartungen nicht entspricht, schnell ein Photo gemacht und rauf auf die Seite.</p>
<p>Jeden Samstag Vormittag ist GARAGE SALE Zeit. Profis kaufen früh morgends die Zeitung, suchen mithilfe der darin enthaltenen Adressliste und dem Stadtplan die günstigste Route und auf geht´s ins Vergnügen.</p>
<p>Warum ich das alles schreibe? Weil es viel mit dem zu tun hat, was in unserem letzten Jahr passiert ist und uns beschäftigt hat, und zwar auf zweierlei Weise, die zunächst mal garnicht viel miteinander zu tun haben.</p>
<p>Ausgelöst durch berufliche Turbulenzen haben wir angefangen, darüber nachzudenken, welches Verhältnis wir als Familie eigentlich zu Arbeit, Geld und Konsum haben. Wieviel brauchen wir zum Leben? Was macht uns zufrieden? Welche Arbeiten machen wir gerne und welche nicht? Welche machen wir selber, welche geben wir ab? Was lernen die Kinder in dieser Hinsicht von uns? Wie geht es uns mit dem bisher praktizierten <em>&#8220;Jens hat die Verantwortung für die finanzielle Versorgung unserer sechsköpfigen konsumverwöhnten Familie und Franziska versucht, den damit belasteten Jens bei Laune zu halten, indem sie leckeres Essen kocht, mit Hilfe einer Putzfee das Haus in Ordnung hält und natürlich die Kinder zu ihren diversen außerschulischen Ausbildungsorten chauffiert, damit diese mal einen genauso lukrativen Job bekommen, der ihnen den gewohnten Konsumstandart erlaubt&#8221;</em> Konzept? Fazit war: es ging uns nicht so gut damit.</p>
<p>Wir waren zwar finanziell sehr viel besser versorgt als die meisten NeuseeländerInnen und hatten mehr als genug Geld für&#8217;s Alltägliche und um uns mit hier einem Ipod, da einer neuen Kamera, dort einem schönen Kinderkleidchen dafür zu belohnen, dass wir dieses übliche aber mitunter auszehrende weil einseitige Lebensarrangement brav durchzogen. Aber uns fehlte eine wirkliche Bejahung und die daraus resultierende Zufriedenheit, die aus selbst gewählter Arbeit resultiert.</p>
<p>Jens hat viele Qualitäten und Fähigkeiten, die seinem Beruf zugute kommen, aber nur so lange, wie er auch Zeit hat,  zu musizieren, zu jonglieren, Sport zu machen, zu lesen, etwas Schönes mit den Kindern zu machen, Zeit mit Freunden zu verbringen. Wenn er stattdessen Überstunden macht und sich dann mit dem zusätzlich verdienten Geld ein neues elektronisches Gerät kauft, um seine Unausgeglichenheit zu betäuben, ist es schwer für ihn, dauerhaft zufrieden zu sein.</p>
<p>Ich habe lange geglaubt, dass ich schlichtweg nicht fähig bin, ein Haus in Ordnung zu halten, dass ich auch gar keine Lust dazu habe, dass ich möglicherweise sogar zu Besserem geboren bin, als Fußböden zu reinigen. Auch den Kindern habe ich nicht zugetraut, Arbeiten im Haushalt zu übernehmen und wirklich gut zu machen und Jens sollte nicht noch nach geleisteten Überstunden Reinigungsarbeiten übernehmen müssen. Wir hatten also eine Haushaltshilfe, in China jeden zweiten Tag und hier einmal in der Woche. Das war angenehm aber teuer. Und wir mussten es mit Geld bezahlen, das nur dann verdient wird, wenn der Kreislauf<em> &#8220;Viel Geld muss her, um unsere hohen Kosten zu bedienen&#8221; </em>aufrecht erhalten wird.</p>
<p>Dass ich mich in den ersten beiden Jahren viel mit meinem Garten und dem Aufbau von damit verbundenenen Kreisläufen beschäftigt habe ist mittlerweile hinlänglich bekannt. In diesem Jahr hat sich mein Interesse auf Systeme außerhalb unseres Gartenzauns erweitert, die eigentlich Kreisläufe sein sollten, von uns aber oft nur linear konzipiert sind. Was passiert mit unserem Müll? Woher kommen unsere Lebensmittel? Wie bewegen wir uns fort? Was hinterlassen wir unseren Kindern? Fragen, die zu weiteren führen: Wie können wir leben, dass unsere Bedürfnisse erfüllt werden können, ohne Rohstoffe zu verschwenden, Natur zu zerstören, Menschen auszubeuten, Tiere zu quälen. Und dann ganz praktische: Wer sind eigentlich meine Nachbarn? Brauchen sie eigentlich all die 5000 Zitronen, die auf ihrem Baum wachsen? Wären sie vielleicht an einem Austausch gegen selbstgekochte Marmelade interessiert? Wäre vielleicht eine andere Nachbarin bereit, mir ihren Rasenschnitt als Mulch für meine Gemüsebeete zu überlassen, damit er nicht unnötig die Mülldeponie füllt? Kann ich unsere Freunde, die mir gerade eine dicke Tüte Salat gebracht haben, mit einem Stück Kuchen erfreuen? Von wem kann ich lernen, Bienen zu halten? Wer kann meinen alten Kompostbehälter gebrauchen? Kurzum: Wie können wir nachhaltig leben?</p>
<p>Und hier kommen beide Fragestellungen zusammen. Da ich einiges in der Vergangenheitsform schreibe, scheint das Ganze auf eine Revolution unserer Lebensumstände hinzuführen. Ich muss Euch enttäuschen. Von außen betrachtet sieht alles noch genauso aus wie vor einem Jahr. Von innen fühlt sich aber vieles anders an und eine kleine Veränderung reiht sich an die andere.</p>
<p>Jens hat innerhalb seiner Firma einen Aufgabenbereich gefunden, der seinen Fähigkeiten besser entspricht. Er lehnt es ab, Überstunden zu machen. Wir haben keine Haushaltshilfe mehr und putzen selber. Wir überlegen uns gut, ob wir eine Anschaffung tätigen wollen und versuchen immer erst, etwas Gebrauchtes zu finden. Wir ziehen immer mehr Gemüses selber. Wir treffen uns mit Freunden, um größere Arbeiten wie Feuerholz machen gemeinsam zu bewältigen. Wir verschenken, was wir nicht mehr brauchen. Wir haben einen Großteil des nachmittäglichen Sport und Freizeitprogramms gestrichen.  Wir machen möglichst viel selber. Wir versuchen, Dinge zu reparieren, die kaputt sind. Wir kaufen gemeinsam mit Freunden beim Biogroßhandel ein. Wir sagen dem  Konsumrausch ab, auch dem weihnachtlichen.</p>
<p>Es wäre schmeichelhaft, wenn ich diese Leuterung auf unsere eigene innere  Erleuchtung und Weisheit zurückführen könnte, aber wenn ich ehrlich bin dann liegt  der Grund wahrscheinlich eher in unserer Formbarkeit und darin, dass wir Menschen um uns haben, die uns die Vorzüge der Bescheidenheit vorleben. Während ich in Shanghai noch  ganz in der Rolle der permanent shoppenden  Expatgattin ( Stoffe, Perlen,  Bänder, Strickgarn, Kleider, Bilder,  Geschirr) aufgegangen bin, mutiere  ich hier zur  militanten Konsumgegnerin. All das mag wie viel Eigenlob einer Möchtegernweltverbesserin klingen, letztlich sind wir aber ganz egoistisch. Wir möchten unser Leben so gestalten, dass wir alle entspannt und ausgeglichen 100 Jahre alt werden können um diesen Planeten dann in möglichst gutem Zustand unseren Kindern und Kindeskindern zu überlassen. Neuseeland  macht es einem leicht.</p>
<p>Unsere kleinen Veränderungen haben schon viel zu unserem Lebensglück beigetragen. Jens singt im Barbershop Chor, spielt Gitarre und geht abends mit den Kindern schwimmen. Nach anfänglich sehr verhaltener Begeisterung ist er zu einem sehr motivierten Gartenbauingenieur geworden, denn er weiß, dass jeder Salat, der in einem von ihm gebauten Beet wächst, nicht von seinem sauer verdientem Geld im Supermarkt gekauft werden muss. Ich kann krümelige Fußböden mit sehr viel mehr Gleichmut ertragen, weil ich weiß, dass ich sie morgen oder übermorgen zum Nulltarif  selber fegen kann, um dann von dem ersparten Geld ungeniert zwei Kilo Schokolade zu kaufen (denn da hat die Sparerei ein Ende) . Die Kinder genießen ihre friedlichen Nachmittag, jede Tankfüllung hält sehr viel länger. Unser ganzes Leben wird langsamer, geselliger und, wer hätte das gedacht, irgendwie reicher.</p>
<p>Wir haben vor, an Weihnachten eine Wanderung mit Picknick am Meer zu machen, danach zu Hause im Garten ein Feuer anzuzünden, ein paar kleine Geschenke auszutauschen und dann über Hillas Paket mit selbstgebackenen Plätzchen herzufallen, das im Moment noch im Flur auf dem Schrank steht und bei jedem Vorübergehen begehrlich beäugt wird.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.com&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F116967778792970125323%2Falbumid%2F5689492157986850465%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /><param name="src" value="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="360" src="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.com&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F116967778792970125323%2Falbumid%2F5689492157986850465%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></embed></object></p>
<p>Wir grüßen Euch ganz herzlich und denken ganz besonders an die unter Euch, denen es im Moment nicht so gut geht, Dorothea, Hildegard und Rainer. Wir haben Euch lieb und wünschen Euch allen ein friedliches Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr.</p>
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		<title>Mach mal Müsli</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 04:42:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franziskas Beiträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennt Ihr das ? Der Frühstückstisch ist liebevoll gedeckt, mit Blumen geschmückt, es duftet nach Kaffee, eine reiche Auswahl süßen und herzhaften Brotauflagen stehen zum Verzehr bereit, es gibt Brot, Saft, Joghurt und Cerealien. Die Familie sitzt um den Tisch und könnte eine angeregte Unterhaltung führen, doch diese kommt nur schleppend in Gang. Erstens war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt Ihr das ?</p>
<p>Der Frühstückstisch ist liebevoll gedeckt, mit Blumen geschmückt, es duftet nach Kaffee, eine reiche Auswahl süßen und herzhaften Brotauflagen stehen zum Verzehr bereit, es gibt Brot, Saft, Joghurt und Cerealien.</p>
<p>Die Familie sitzt um den Tisch und könnte eine angeregte Unterhaltung führen, doch diese kommt nur schleppend in Gang. Erstens war mal wieder die Nacht zu kurz und zweitens ist es furchtbar schwer, sich auf seine Mitmenschen zu konzentrieren, weil zwischen ihnen und uns doch all die bunten Packungen und Gläser stehen:</p>
<p>SCHWARTAU- Macht aus Frucht Genuss</p>
<p>NUTELLA- mit dem besten aus 1/4 Liter entrahmter Milch</p>
<p>und ganz schlimm weil so großflächig:</p>
<p>KELLOGG&#8217;S FROSTIES &#8211; knusprigen Powerflakes aus viel gutem Mais,  Vitaminen und Calcium, die dich startklar für den Tag machen. Erlebe  deine Power &#8211; mit dem leckeren Knusperspaß von KELLOGG&#8217;S FROSTIES und  Tony dem Tiger. Dieses Produkt ist auch im Kleinformat mit sieben weiteren leckeren  KELLOGG Sorten als Variety Packung erhältlich.</p>
<p>Da ist man eine Weile beschäftigt, bis man all die Webeslogans zum x-ten Mal gelesen hat und sie sich unwiderruflich in unser verschlafenes Hirn eingebrannt haben.</p>
<p>Das geht mir auf den Senkel und ich wehre mich zunehmend gegen die Werbeeinschleichungen in unseren Haushalt.</p>
<p>Leider kann ich Nutella immernoch nicht selber machen, ich habe aber von unserer Freundin Linda ein Müslirezept bekommen, das unschlagbar lecker, günstig, gesund und vor allem aufschriftfrei ist.</p>
<p>Auf mehrfachen Wunsch kommt hier das Rezept:</p>
<p>Man nehme eine Tasse seiner Wahl und nehme sie als Maß:</p>
<p>4 Tassen Haferflocken</p>
<p>1 Tasse Weizenkleie</p>
<p>1 Tasse Weizenkeime</p>
<p>1Tasse Kokosraspeln</p>
<p>werden begossen mit in einem Topf zerlassener</p>
<p>1Tasse Honig und</p>
<p>1 Tasse Öl (ich nehme gerne kaltgepresstes Kokosöl mit seinem natürlichen Aroma, es geht aber auch Sonnenblumenöl)</p>
<p>Das alles wird auf einem großen Blech gut durchmischt und im vorgeheizten Ofen 10 Minuten auf 180 Grad gebacken.</p>
<p>Dann wird es nochmals gut durchmischt und wieder 10 Minuten gebacken. Dann werden</p>
<p>1 Tasse gehobelte Mandeln</p>
<p>1 Tasse gehackte Haselnüsse und</p>
<p>1 Tasse Sesam untergemischt und wieder 10 Minuten gebacken.</p>
<p>Abkühlen lassen, zum Beispiel in große Einmachgläser oder eine Tüte luftdicht verpacken und zum Frühstück mit Milch oder Joghurt, Früchten, Apfeldicksaft, oder was Ihr sonst noch lecker findet, verspeisen.</p>
<p>Diese Rezept kann beliebig verändert werden. Birgit kann den Sesam  weglassen und tut vielleicht beim letzten Backen Rosinen rein, alle möglichen Nüsse, gehackte Trockenfrüchte und Saaten  wie Sonnenblumen- oder Kürbiskerne können zugefügt werden oder sogar Schokoladenstückchen (die aber lieber nicht mitbacken).</p>
<p>Jeder Ofen ist ein bisschen unterschiedlich, deshalb empfehle ich, bei der ersten Müsliproduktion gut aufzupassen. Das Müsli sollte nach jeden Backvorgang goldgelb geröstet sein, nicht aber dunkelbraun, sonst schmeckt es verbrannt und bitter. Wenn Euer Ofen stärker heizt als meiner dann dreht die Temperatur ein bisschen runter und verkürzt die Backzeit.</p>
<p>Viel Spaß beim Backen, Frühstücken und den zukünftigen Morgengesprächen. Und wenn mir jemand ein Nutella Rezept schicken könnte wäre ich auf ewig dankbar.</p>
<p>RAMA- macht das Frühstück gut- RAMA</p>
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		<title>Rugby World Cup 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 07:52:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franziskas Beiträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Kraft meines Amtes als Expertin für Sport und dergleichen möchte ich Euch heute an DEM diesjährigen Highlight der Nation teilhaben lassen: Der Rugby Weltmeisterschaft 2011, die zur Zeit in Neuseeland ausgetragen wird. (Es soll schließlich keiner sagen, meine armen Eltern hätten sich umsonst krumm gelegt, um mein Studium zu finanzieren.) Folgendes konnte ich bei meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kraft meines Amtes als Expertin für Sport und dergleichen möchte ich Euch heute an DEM diesjährigen Highlight der Nation teilhaben lassen: Der Rugby Weltmeisterschaft 2011, die zur Zeit in Neuseeland ausgetragen wird. (Es soll schließlich keiner sagen, meine armen Eltern hätten sich umsonst krumm gelegt, um mein Studium zu finanzieren.)</p>
<p>Folgendes konnte ich bei meinen umfassenden Recherchen herausfinden: Rugby wird (anders als im Fußball) hauptsächlich von Akademikern gespielt. Zwei Mannschaften von eben jenen stehen sich auf einem großen Rasenplatz gegenüber, der von diversen weißen Linien durchzogen ist und an dessen beiden Stirnseiten eine Art Gerüst steht, das einer Hochsprunganlage für Riesen ähnelt, nur dass die Matte fehlt. Die Spieler, die erstaunlich gut gebaut sind, wenn man bedenkt, dass sie sonst nur am Schreibtisch sitzen, tragen zu ihrer Sportkleidung (kurze Hose und T-Shirt) teilweise gepolsterte Hauben oder fixieren ihre Ohren mit Klebeband fest an ihrem Schädel. Warum sie das tun, versteht man spätestens nach dem Anpfiff. Aber ich greife vor&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p>Wir hatten die Ehre,  als Zuschauer am gestrigen Spiel teilzunehmen zu dürfen: AMERIKA  gegen IRLAND, hier bei uns in New Plymouth, hier bei uns im Yarrow Stadium, hier bei uns zu Hause. Schon seit Monaten fiebert die Stadt, Rugby wohin das Auge fällt: Werbung, Banner, Gewinnspiele, in Landesfarben geschmückte Geschäfte, Ticketverlosungen, Mobilmachung freiwilliger Helfer, Suche nach zusätzlichen Unterkünften und die Rekrutierung von willigen und fähigen Sängern zum Schmettern der Nationalhymnen. Eine Kleinstadt rüstet sich zu Beherbergung und Versorgung von Tausenden von Rugbyfans, alles Akademiker natürlich.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.com&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F116967778792970125323%2Falbumid%2F5651374317615886433%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /><param name="src" value="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="360" src="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.com&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F116967778792970125323%2Falbumid%2F5651374317615886433%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></embed></object></p>
<p>Als glückliche Neubürger von Neuseeland wollten wir das unsrige zum Gelingen dieses Spektakels beitragen und in Ermangelung eines zu schmückenden Einzelhandelschaufensters hat Jens sich zum Sängercasting getraut. Seit Wochen erklang danach unser Haus in Nationalhymnen, amerikanisch, russisch, walisisch, irisch&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..natürlich immer im Tenor. Mit dem ihm eigenen bewundernswerten Eifer hat Jens sich in das Erlernen fremdartigster Sprachen gestürzt, in jeder Lebenslage geübt (auf dem Fahrrad, im Skilift, auf Autofahrten und in unserem Wohnzimmer) und hatte nun gestern seinen ersten großen Auftritt. Da wir unsere Bereitschaft bekundet hatten, einem Unterkunft suchenden Menschen Obdach zu gewähren, hatten wir Cat, eine in Palmerston North lebende Amerikanerin, zu Gast, die sich gleichfalls durch ihre klang- und kraftvolle Stimme zum Nationalhymnensingen qualifiziert hatte.</p>
<p>Jens und Cat machten sich, ganz in offizielles Schwarz gekleidet, schon vormittags auf den Weg, um den ganzen Tag über mit dem Chor zu proben, denn Hymnen singen ist eine ernste Angelegenheit und darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden.</p>
<p>Das Wetter war ausgesprochen mittelprächtig aber wir waren trotzdem wild entschlossen, die von Jens durch Gesang erarbeiteten Eintrittskarten zu nutzen. Gegen Abend zog die ganze Familie zum Rugbytempel und mit uns Philipp und Theresa, zwei junge deutsche Neuseelandreisende, die eine Weile bei uns Unterschlupf gesucht haben. Im Stadium entdeckten wir, dass wir  allerbeste Plätze hatten: Sitze in der zweiten Reihe, zwar nicht überdacht aber mit Premiumblick auf Stadion, Spielfeld, Mannschaften und vor allem die Sänger.</p>
<p>Die Stimmung war ausgelassen, das Wetter mit nur leichtem Niesel unerwartet trocken, die amerikanische Marineblaskapelle spielte, weltberühmte Rugbyspieler wärmten sich auf und wechselten vor unseren staunenden Augen ihre Trikots, um uns einen Blick auf ihre muskelbepackten Oberkörper zu gewähren. Die Spieler zogen sich zu einer letzten Mannschaftsbesprechung in ihre Kabinen zurück. Die Menge wurde unruhig denn das Ereignis neigte sich seinem Höhepunkt zu: der Aufstellung des Chores, dem Einmarsch der Spieler und dem Singen der Nationalhymnen. Das Stadion knisterte vor Spannung. Das Lautsprecherorchester setzte an, der Dirigent hob den Taktstock, der Chor atmete ein: Da sang er, flankiert von den besten Rugbyspielern dieses Planeten, unser Gatte, Vater, Sohn, Freund, Kollege, er sang vor den Augen des gesamten Stadions , der Nation, der ganzen Welt.</p>
<p>Naja, und dann kam der Anpfiff, die Spieler prügelten sich 90 Minuten lang um einen eiförmigen Ball, Irland gewann und das Spektakel war zuende.</p>
<p>Natürlich hatten wir gehofft, dass auch Ihr dem großen Moment auf dem Fernsehbildschirm beiwohnen könnt. Leider berichtete die internationale Presse wieder völlig an den tatsächlichen Sensationen vorbei: sie zeigte Spieler, Spielausschnitte und jubelnde Zuschauer, würdigt aber weder mit Wort noch Bild die tatsächlichen Helden des Abends, die Menschen, die sich wochenlang mit Russisch die Zunge verrenken und nachts vor lauter Walisisch nicht zur Ruhe kommen.</p>
<p>Trotzdem war es ein Erlebnis für alle Beteiligten und hatte auch für Menschen mit eher unterwentwickeltem Rugbygen viel zu bieten. Es ist schön, dass Jens immer wieder bei ungewöhnlichen Veranstaltungen mitmacht und wir auf diese Weise Dinge miterleben können, zu denen wir sonst nur wenig Zugang hätten. Und natürlich ein Hoch auf mein Sportstudium, das mir ermöglicht, sogar ein Ereignis dieses Kalibers minutiös und fachkundig zu analysieren und so auch dem unbeleckten Leser einen intimen Einblick in die komplizierte Welt des Rugbys zu gewähren.</p>
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		<title>Tödliche Schönheit</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 07:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jens' Beiträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist doch mal ein Titel, was? Konsalik wäre neidisch. Oder besser klassisch? &#8220;Die selbstgemachten Leiden des nicht mehr ganz so jungen Stein&#8221;. Oder für die jüngeren Leser: &#8220;Harry Potter Jens Stein und der Helikopter der Scham&#8221; Womit die Geschichte auch schon fast erzählt wäre. Der Berg ruft mich manchmal. Wenn ich sagen sollte, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist doch mal ein Titel, was? Konsalik wäre neidisch. Oder besser klassisch? &#8220;Die selbstgemachten Leiden des nicht mehr ganz so jungen Stein&#8221;. Oder für die jüngeren Leser: &#8220;<span style="text-decoration: line-through;">Harry Potter</span> Jens Stein und der Helikopter der Scham&#8221;</p>
<p>Womit die Geschichte auch schon fast erzählt wäre.</p>
<p>Der Berg ruft mich manchmal. Wenn ich sagen sollte, was das Leben hier für mich so besonders schön macht, dann ist es vor allem die Nähe zu Berg und Meer. Jeden Morgen, noch vor dem Bad, schaue ich zuerst, was der Berg macht. Kann man ihn sehen? Wie viel Schnee liegt? Seit dem kolossalen Wintereinbruch vor ein paar Wochen (seit Menschengedenken hat es in New Plymouth nicht mehr geschneit) leuchtet der Berg besonders verlockend.</p>
<p style="text-align: left;">In dem Wunsch, mir einmal Gedanken über mein Leben und meine bevorstehende Midlifecrisis zu machen, habe ich mich also Freitag abend vor einer Woche von der besten Ehefrau von allen an das Bergende unserer Straße fahren lassen und bin die zwei Stunden zur ersten Hütte in der vorgelagerten Hügelkette aufgestiegen. Ich teilte die Hütte mit einem anderen einsamen Wanderer, erfahrener als ich. Ich besprach mit ihm meinen Plan für den nächsten Tag, durch das Hochmoor zum Berg, am Berg entlang zur übernächsten Hütte zu wandern. Dort hatte ich mich mit meinem guten Freund Boyd zum Abendessen verabredet. Er sagte, mit dem Schnee werde das eine harte Tour und ich solle mir genug Zeit nehmen. Das war mir recht, wollte ich doch meine Grenzen ein wenig antesten.</p>
<p>Am nächsten Morgen: Winterwunderland! Ich machte zunächst einen kurzen Abstecher zu den &#8220;Tarns&#8221;, den Bergseen, um die Bedingungen zu testen. Stellenweise knietiefer Schnee, nichts unüberwindbares. Zurück zur Hütte, Frühstück und los ging&#8217;s. Einen Menschen mit weniger Testosteron und mehr Hirn hätte vielleicht stutzig gemacht, dass in den zwei Wochen seit dem Schneefall noch niemand diese Strecke gelaufen war. Jens hingegen freute sich über den jungfräulichen Schnee und stapfte munter drauflos. Was für ein Tag! Seht selbst:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.com&amp;captions=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F116967778792970125323%2Falbumid%2F5643621307068571681%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /><param name="src" value="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="360" src="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.com&amp;captions=1&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F116967778792970125323%2Falbumid%2F5643621307068571681%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></embed></object></p>
<p>Die Wanderung durch das Hochmoor war der Wahnsinn. Nachdem ich zweimal am Steg vorbei in den Sumpf getreten war und nasse Füsse hatte, habe ich mir eine ausgiebige Mittagspause gegönnt, meine Schuhe und Socken getrocknet und neue Freunde gewonnen:</p>
<p style="text-align: center;"><object style="height: 329px; width: 540px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ijBMvRtxLqU?version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="height: 329px; width: 540px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://www.youtube.com/v/ijBMvRtxLqU?version=3" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die letzte SMS, die ich von Boyd bekommen hatte (vor dem Abstieg in das  Funkloch des Sumpfes) ließ mich vermuten, dass die Bedingungen auf  seiner Seite des Berges gut waren. Ich war gut in der Zeit und hatte noch mehr fünf Stunden Zeit für eine  Wanderung, die ich bei guten Bedingungen schon in etwa zwei gelaufen bin. Aber ab dann wurde es schwieriger und schwieriger. Die Schneeverwehungen in den Tälern wurden tiefer und tiefer. Ich brauchte immer länger um den nächsten Höhenrücken zu erreichen. Ich sackte immer wieder bis zur Hüfte ein und musste vorsichtig auf allen Vieren vorwärts krabbeln. Um halb vier war ich aus dem Funkloch und telefonierte mit Boyd: Er war noch nicht an der Hütte sondern kämpfte selbst.</p>
<p>Tja, und dann machte ich den entscheidenden Fehler: Anstatt die zweieinhalb Stunden zurück zur letzten Hütte zu laufen, entschied ich mich, weiter zu gehen. Es ist schwer zu sagen welcher Optimismus dieser Entscheidung zugrunde lag. Auf rein sachlicher Ebene habe ich mich bei den Höhenrücken verzählt. Ich nahm an, dass der Nächste, den ich da so verlockend nah vor mir hatte, zugleich der Höchste und Letzte sei. Aber ich denke, der entscheidende Faktor war psychologisch: Der Tag ist schön, das Wetter phantastisch &#8211; und ich bin unsterblich.</p>
<p>Nun, was das Grenzen testen angeht, kann ich denn also Zielerfüllung melden: Der nächste Höhenrücken, über eine Stunde später, war nicht der Letzte. Ich konnte den Weg vor mir in immer tieferen Verwehungen verschwinden sehen. Während die Sonne hinter dem Berg verschwand, dämmerte es mir was für ein kolossaler Idiot ich war. Es wurde sehr schnell ziemlich kalt, und ich war mit meinen  Kräften am Ende.</p>
<p>Nachdem ich mich mit dem Zählen der Höhenrücken schon so vertan hatte, begann ich die Unsterblichkeitsthese in ernste Zweifel zu ziehen und rief den Notruf. Das Bergglühen an dem Abend war wohl ein gut Teil Schamesröte. Ich hatte großes Glück &#8211; gerade an diesem Tag war der neue Rettungshubschrauber der Bergwacht angekommen und das Team hatte just an diesem Nachmittag das erste Training absolviert. Eine endlose Dreiviertelstunde nach meinem Anruf haben sie mich aufgelesen. Es wurde dunkel und die Aktion mit der Winde war ziemlich atemberaubend.</p>
<p>Hätte ich einen Tag früher oder 10 Minuten später angerufen, dann hätte ein Militärhubschrauber aus Wellington oder Taupo mit Nachtsichtgerät kommen müssen. Das hätte dann wohl noch 4 bis 5 Stunden gedauert. Nicht auszudenken (aber leicht vorzustellen), was passiert wäre, wenn mein Telefon schlapp gemacht hätte. Das erste Training hatte im Beisein der Presse stattgefunden und der Reporter war sehr glücklich, <a href="http://www.stuff.co.nz/taranaki-daily-news/5479925/Taranaki-rescue-helicopter-attendeds-its-first-call-out" target="_blank">den ersten Rettungsflug dokumentieren zu können</a>. Ich habe schnell meinen Hut ins Gesicht gezogen, als ich den Photographen da stehen sah. Aber die Stadt ist zu klein, als dass man so etwas geheim halten könnte. Am Montag Morgen sind einige Kollegen vorbei gekommen und haben sich nach dem werten Befinden erkundigt. Wie gut, dass alle so wohlwollend sind. Ach, ich bin gerne hier.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jens-stein.de/Neuseeland/wp-content/uploads/2011/08/Zuschneiden.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-838" title="Taranaki Daily News, Titelseite, Montag 22. August 2011" src="http://www.jens-stein.de/Neuseeland/wp-content/uploads/2011/08/Zuschneiden-44x150.jpg" alt="" width="44" height="150" /></a></p>
<p>Zum Abschluss noch eine gute Nachricht: Ich bin auserwählt worden, beim bevorstehenden <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/2011_Rugby_World_Cup" target="_blank">Rugby World Cup</a> in dem Chor mitzusingen, der vor den Spielen hier in New Plymouth die Nationalhymnen singt. Was für eine Ehre! Ich übe fleißig und laufe seit Tagen mit Russisch im Kopf herum (oder dem was ich daraus mache). Mit ein wenig Glück könnt Ihr mich am 11., 15., und 26. September im Fernsehen sehen. Ich bezweifle, dass ich Gelegenheit bekomme, winkend Mami zu grüßen, werde aber ganz fest an sie und Euch denken.</p>
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		<item>
		<title>Elena, August 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 18:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jens' Beiträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Für heute nur ein paar lang aufgesparte Bilder und ein Filmchen. Wenn ich jetzt wieder warte bis mir was Tolles zum Schreiben einfällt, dann seht Ihr sie nie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für heute nur ein paar lang aufgesparte Bilder und ein Filmchen. Wenn ich jetzt wieder warte bis mir was Tolles zum Schreiben einfällt, dann seht Ihr sie nie.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.com&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F116967778792970125323%2Falbumid%2F5643625109198366529%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US" /><param name="src" value="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="360" src="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.com&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F116967778792970125323%2Falbumid%2F5643625109198366529%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US"></embed></object></p>
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		<title>Goldhase im Immergrün&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Apr 2011 10:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franziskas Beiträge]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;Krokanteier von Aldi und selbstgelegte Zwerghuhneier. Diesmal sind wir mit unserem Korb an eine lauschige Stelle am Te Henui Walkway gewandert (meine Eltern, die gerade für drei Wochen bei uns zu Besuch waren, haben jetzt ein Bild vor Augen, wie schön es dort ist), haben versteckt, gesucht und fotografiert wie es sich gehört,  liegen jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">&#8230;Krokanteier von Aldi und selbstgelegte Zwerghuhneier. Diesmal sind wir mit unserem Korb an eine lauschige Stelle am Te Henui Walkway gewandert (meine Eltern, die gerade für drei Wochen bei uns zu Besuch waren, haben jetzt ein Bild vor Augen, wie schön es dort ist), haben versteckt, gesucht und fotografiert wie es sich gehört,  liegen jetzt faul um den Kamin herum und schlagen uns die Wänste mit Schokoladeneiern voll. Kein sehr heiliges Osterfest, aber gemütlich. Die Neuseeländer nehmen`s auch nicht so genau, sie mähen heute ungerührt ihre Vorgärten und huldigen so dem Gott des englischen Rasens. Jens ist zu unseren Freunden gefahren, um sich ihre Nagelpistole auszuleihen, die ihm das Bauen von Regalen in unserer rümpeligen Garage erleichtern soll, auf dass sie ordentlicher werde.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.com&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F116967778792970125323%2Falbumid%2F5599092637625556273%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26authkey%3DGv1sRgCK3mx9-p1PzhQg%26hl%3Den_US" /><param name="src" value="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="360" src="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.com&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F116967778792970125323%2Falbumid%2F5599092637625556273%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26authkey%3DGv1sRgCK3mx9-p1PzhQg%26hl%3Den_US"></embed></object></p>
<p style="text-align: left;">Unser Leben ist angefüllt mit der Aufzucht von Kindern, Hühnern und Gemüse, der Zubereitung von endlos vielen Mahlzeiten, dem Empfang von liebenswerten Besuchern, unserem Anbau, der zwar nicht groß aber dennoch langwierig ist, und der Suche nach den richtigen Weichen auf unserem zwar wohlgeebneten aber doch zuweilen herausfordernden Lebensweg. All dies steckt mir bei der Umsetzung des Beagrünschen Alltagsblogismus zwischen den Speichen, aber es kommen auch wieder bessere journalistische Zeiten, Ihr werdet sehen.</p>
<p>Nach langem Schweigen einen neuen Blogbeitrag zu schreiben ist immer schwer. Hühnergeschichten fließen mir aber  leicht aus den Fingern, deshalb gibt es heute eine kleine Hommage an unsere federigen Eierlieferanten. Es gibt mittlerweile derer zwölf in unserem recht überschaubaren Garten, drei braune Scharr- und Umgrabhühner in meinem Hühnertraktor, sechs Zwerghühner unterschiedlichster Rassen in unserem Hühnerpirk und drei junge Zwerghühner mit Namen Deusi, Molli und Dolli, die wir am Geburtstag meines Vaters adoptiert haben, und die seither das Gelände um unsere Obstbäume herum unkraut- und schädlingsfrei halten. Eier haben wir in den momentanen Zeiten der Mauser täglich drei bis vier, jedes kostbar, einzigartig und mit Samthandschuhen zum Kühlschrank getragen. Für den Ostersonntag hatte ich ein Dutzend hübscher weißer Zwerghuhneier gesammelt, die ich mithilfe von Rote Bete leuchtend rot färben wollte. Aus mir unerfindlichen Gründen sind sie bestenfalls blassorange geworden und nur die Flecken auf meinen Händen und der weißen Festtagsbluse haben den gewünschten Farbton!!! Was Eier angeht sind wir also ganz langsam autark.</p>
<p>Nächste Woche werden wir unsere Gefriertruhe mit einem halben Ochsen füllen, Billy sein Name und bis vorgestern auf der Wiese von unserern Freunden grasend. Wir haben uns vorgenommen, kein anonymes Fleisch mehr aus dem Supermarkt zu kaufen und schaffen das Dank unseres tierhaltenden Bekanntenkreises bisher gut. Manchmal gelüstet es uns nach einem schön gewürzten Schinken oder einer deftigen Salami, aber der Gedanke an Fleischfabriken und ihre gequälten Gefangenen bremsen unseren Appetit meist schnell.</p>
<p>Ein Segen, dass Krokanteier vegetarisch sind!!!</p>
<p>Frohe Ostern Euch allen, wie auch immer Ihr es mögt: in die Kirche gehend, Rasen mähend, Eier versteckend oder einfach nur das Leben feiernd.</p>
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		<title>Tsunami Warnung</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 09:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jens' Beiträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir verfolgen mit Schrecken die Nachrichten aus Japan. Diese armen Menschen. Wir haben die Tsunamiwarnung gehört. Unser Haus liegt etwa 50 m über dem Meeresspiegel, und wir werden morgen früh nicht an den Strand gehen. Macht Euch keine Sorgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir verfolgen mit Schrecken die Nachrichten aus Japan. Diese armen Menschen.</p>
<p>Wir haben die Tsunamiwarnung gehört. Unser Haus liegt etwa 50 m über dem Meeresspiegel, und wir werden morgen früh nicht an den Strand gehen. Macht Euch keine Sorgen.</p>
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